Was ist
DFØ
Auch bekannt als: Direktoratet for forvaltning og økonomistyring
DFØ (Direktoratet for forvaltning og økonomistyring) ist die norwegische Fachbehörde für das öffentliche Beschaffungswesen. Die Behörde berät staatliche Stellen und Kommunen bei der Durchführung guter und effizienter Vergabeverfahren.
Wie unterstützt DFØ die öffentliche Beschaffung?
DFØ bietet Einkäufern und Unternehmen Unterstützung und Beratung während des gesamten Beschaffungsprozesses:
- Vorlagen und Leitfäden für Vergabeunterlagen
- Standardverträge für öffentliche Ausschreibungen
- Beratung zur regelkonformen Durchführung von Vergabeverfahren
- Schulungen und Weiterbildungen im öffentlichen Beschaffungswesen
DFØ veröffentlicht zudem Best-Practice-Leitfäden, etwa zum Vertragsmanagement, und unterstützt öffentliche Stellen bei der Formulierung guter Bekanntmachungen.
Vergleich mit deutschen Institutionen
In Deutschland gibt es keine einzelne Behörde, die DFØ direkt entspricht. Die Aufgaben verteilen sich auf mehrere Stellen: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ist für die Vergabepolitik zuständig, das Beschaffungsamt des BMI führt zentrale Vergaben durch, und die Auftragsberatungsstellen der IHKs beraten Unternehmen bei der Teilnahme an Vergabeverfahren.
Werkzeuge wie Cobrief ergänzen die Beratungsangebote solcher Institutionen, indem sie Bietern helfen, relevante Ausschreibungen zu finden und Angebote effizient zu bearbeiten.
DFØ spielt eine zentrale Rolle bei der Professionalisierung des norwegischen Beschaffungswesens. Die Behörde trägt dazu bei, dass sowohl Einkäufer als auch Unternehmen öffentliche Aufträge effizient und regelkonform abwickeln können.