Glossar/Lieferkette

Was ist eine

Lieferkette

Auch bekannt als: Wertschöpfungskette, Supply Chain

Eine Lieferkette umfasst alle Stufen von Lieferanten und Unterauftragnehmern, die an der Lieferung einer Ware oder Dienstleistung beteiligt sind, vom Rohstoffstadium bis zum fertigen Produkt. Im öffentlichen Vergabewesen ist der Begriff zentral, weil Auftraggeber dafür verantwortlich sind, dass Arbeitsbedingungen und Menschenrechte in der gesamten Kette eingehalten werden, nicht nur beim Hauptauftragnehmer.

Wie funktioniert eine Lieferkette?

Jedes Glied in der Kette empfängt Vorleistungen vom vorherigen Glied und liefert an das nächste weiter. Ein Bieter, der einen öffentlichen Auftrag erhält, setzt in der Regel Unterauftragnehmer ein, die ihrerseits eigene Unterauftragnehmer haben können. Zusammen bilden diese Stufen die Lieferkette.

Regulierung im Vergaberecht

Das deutsche Recht stellt mehrere Anforderungen an die Lieferkette:

Ziel ist es, Arbeitsausbeutung und Sozialstandard-Unterschreitungen zu verhindern, indem der Auftraggeber besseren Überblick über die tatsächlich Ausführenden erhält.

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Die Lieferkette ist zu einem Schlüsselbegriff im deutschen Vergaberecht geworden. Mit dem LkSG und der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) steigen die Anforderungen an Transparenz und Sorgfalt in allen Stufen der Kette weiter an.

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